Was macht eigentlich? Pfarrer Mignon

Pfarrer Alfred Mignon weiß sicherlich, dass ihn manche Leute für einen komischen Kauz halten. Weltfremd, irgendwie sonderbar beseelt, entrückt. Dazu ein Märchenonkel mit Rauschebart. Was soll man von einem Mann halten, der 125.000 Euro gewinnt – und verschenkt. Fröhlich jauchzend gewissermaßen.

Dort nämlich, bei Jauch, hat Mignon 2011 das Geld erspielt. Er handle jedoch lediglich als „Geldbote“, sagt der Gottesmann. Er sei nämlich mit dem einzigen Ziel bei „Wer wird Millionär“ angetreten, Geld für einen überschuldeten Freund zu ergattern.Mignon2Im aktuellen Stern (2/2014) beantwortet Alfred Mignon meine Fragen, was er denn eigentlich mache. Mignons Geschichte erzählt auch vom Wert einer Freundschaft. Gute Worte zu sprechen und Trost zu spenden waren dem Seelsorger nicht genug. Er wollte seinem Freund tatkräftig helfen, aus den Schulden zu kommen.

Quiz gegen Schulden? „Welche legale Methode gibt es sonst, schnell an viel Geld zu kommen?“, fragt Mignon. Eben, keine. Nicht mal beten hilft.

Mignon plant übrigens, erneut bei einem Quiz anzutreten und eine namhafte Summe zu gewinnen. Bettelbriefe sind jedoch zwecklos. Beschenkt werden nur klamme Freunde.

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