Die mörderische Tat von Karlsruhe

Am 4. Juli erschoss Bernard K. vier Menschen und sich selbst. Gerichtsvollzieher und Schlüsseldienst waren gekommen, um K. aus der Wohnung zu holen. Zwangsräumung. Vor dem Haus warteten bereits die Möbelpacker. Auch der neue Eigentümer der Wohnung, der sie bei der Zwangsversteigerung gekauft hatte, kam hinzu. K. nahm Gerichtsvollzieher, Schlosser und Neueigentümer als Geiseln und tötete sie. Auch seine Lebensgefährtin, der die Wohnung gehörte, brachte er um. Dann steckte er die Wohnung im Karlsruher Kanalweg in Brand. Ein SEK stürmte und fand die Leichen.

Blumen und Kerzen vor dem Haus, in dem fünf Menschen starben

Als gesichert gilt inzwischen, dass K. spielsüchtig war. Viel Geld soll er beim Glücksspiel an Automaten verloren haben. „Ich bin spielsüchtig“, hat er zum Wirt einer Kneipe gesagt, in der er häufig verkehrt ist. Als einziges Medium haben wir im STERN über die Sucht berichtet. Ob die Spielsucht Hintergrund für die Mord ist, wird für immer Spekulation bleiben.

Der Artikel „Höllisches Ende“ ist im STERN, 29/2012 erschienen.

Ein Artikel, der die Spielsucht ausführlicher thematisiert, wurde auf stern.de veröffentlicht.

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