Die zwei Gesichter der Hells Angels

Die zwei Gesichter der Hells Angels zeigen sich auch in der schwäbischen Provinz. Am 16. Juni heiratete der Reutlinger Charter-Präsident Ingo Dura – in der evangelischen Marienkirche, in der Fußgängerzone der Stadt. 400 Rocker aus aller Welt sangen in der Kirche wie Ministranten.
(Quelle: Screenshot http://www.hellsangels-reutlingen.de)

Zwei Tage später standen zwei Reutlinger Hells Angels vor dem Landgericht Tübingen, 15 Kilometer von der Kirche entfernt. Sie sollen einen Mann halb totgeprügelt haben. Der Staatsanwalt klagt sie wegen versuchten Totschlags an. Einer der Angeklagten wird am zweiten Prozesstag in Fußfesseln vorgeführt. Er war beim Auftakt geflohen und hatte den Staatsanwalt niedergeschlagen.

Es liegt nahe, dass die Angeklagten unter den Hochzeitsgästen waren.

Eine Reportage über die Janusköpfigkeit der Hells Angels ist soeben im STERN erschienen (Heft 27/2012, Seite 30), für die Geschichte habe ich recherchiert. Weiterlesen

Das Stromnetz in die eigenen Hände genommen

Ein kleiner Schritt zur Energiewende: Die Stadt Titisee-Neustadt hat ihr Stromnetz zurückgekauft. 20 Jahre lang war es von der EnBW betrieben worden. Der Clou in der Schwarzwald-Gemeinde: Bürger beteiligen sich über eine Genossenschaft.

Der Artikel ist im GUT-Magazin der Sparkassen erschienen und hier zu finden.

Alles auf Abflug

Im Magazin „Impulse“ ist meine Geschichte über den Unternehmer Markus Kopf erschienen. Kopf ist Eigentümer eines Provinz-Flughafens. Als die Austrian Airlines eine von vier Verbindungen pro Tag nach Wien streicht, gründet Kopf seine eigene Linie. Die People´s Viennaline soll den großen Konkurrenten in die Knie zwingen.

„Stimmt, sein Flughafen ist nicht groß. Aber dass Austrian Airlines dort jetzt seltener landet, will Markus Kopf nicht kampflos hinnehmen“, so beginnt der Text in „Impuse“.

Die Reportage ist jetzt auch online.

Titelgeschichte über Paartherapie im Stern

„Rettet die Liebe“ heißt der Titel der aktuellen Ausgabe des STERN. Zusammen mit Kollegen um Redakteurin Nina Poelchau habe ich dafür recherchiert, „wie eine Paartherapie das Glück zurückbringen kann“. Die Kernaussage: Früher helfen lassen.

Die Geschichte ist nicht online zu finden, sondern am Zeitschriftenkiosk. (Stern Nr 23 vom 31.5.)

Reportage über den „Grünen Campus“

In einer kleinen Schule am Berliner Stadtrand ist das Fach Umweltlehre Pflicht. Zusammen mit Fotograf Sascha Montag habe ich den „Grünen Campus“ besucht. Die Reportage ist in DasMagazin, Biorama und auf http://www.evangelisch.de erschienen.

Hier können Sie die Geschichte lesen.

(Quelle: Screenshot)

Als Blogger in Licht und Schatten

Drei Tage lang war ich auf der „Light&Building“, der Leitmesse der Haustechnik-Branche. Es würde eine Leidmesse, fürchtete ich auf dem Weg nach Frankfurt. Doch weit gefehlt. Für den Blog Techfieber habe ich Aussteller, Architekten, Jungmanager, Halbnackt-Modells und Italienerinnen interviewt. Eric Vazzoler hat fotografiert. Gelernt habe ich, dass in naher Zukunft unser Daheim schlauer sein wird als wir. Im Badezimmerspiegel wird es einen TV-Bildschirm geben, ich werde mit meiner Haustür skypen, und an meinem Bett wird ein Lampenmännchen stehen, an dessen Bäuchlein ich sehe, ob Tag oder Nacht ist.

Zu sehen sind die Kurzinterviews auf www.techfieber.de.

Reportage in Enorm erschienen

Schwierige Rezeptur

Der Völkermord in Ruanda 1994 hat Abertausende Kinder zu Waisen gemacht. Nun sind sie erwachsen. Mit einer eigenen Kooperative und Hilfe einer Organisation wollen sie den Start ins Arbeitsleben schaffen. Ein langer Weg voller Probleme – und kleiner Erfolge.

Dieudonné Nzeyimana sitzt auf dem Sozius eines Motorradtaxis und tuckert durch das morgendliche Kigali. Es ist kühl und staubig. Auf einem der Hügel von Ruandas Hauptstadt stoppt der Fahrer vor der Apotheke „New Hope“. Dieudonné zieht den Helm vom Kopf. In der Apotheke streift er sich einen weißen Kittel über, rückt die Brille zurecht, streicht sich durch sein Bärtchen. Bereit, bis abends um zehn Uhr zu arbeiten. Der 28-jährige schlaksige Pharmazeut ist fleißig und ehrgeizig, deshalb hat er den Job bekommen. Weiterlesen