Schädelhirntrauma: Retten, was zu retten ist

Auch rund drei Wochen nach seinem Skiunfall liegt Michael Schumacher im Koma. Ob er wieder aufwachen wird, und wann; ob er ganz gesund wird oder mit welchen Beeinträchtigungen er wird leben müssen; all das können seine Ärzte nicht sagen. Bei einem schweren Schädelhirntrauma sind Prognosen schwierig.

Selbstverständlich stand Michael Schumacher in den Tagen nach dem Skiunfall im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch auch die Frage, was ein Schädelhirntrauma ist und welche Chancen Verletzte haben, beschäftigte viele Menschen.

Der Stern hat sich in einer Titelgeschichte mit dem Leben der Sportler-Ikone Michael Schumacher beschäftigt, jedoch nicht ausschließlich. „Retten, was zu retten ist“ war ein Artikel überschrieben, in dem die medizinische Seite des Themas beleuchtet wurde. Weiterlesen

„The war on cars is over!“

Es scheint in der Natur von Buben zu stecken, mit Baggern zu spielen. Im Sandkasten überlassen sie Förmchen den Mädchen. Als Erwachsene den Hasenfüßen, Zauderern, zart Besaiteten. Echte Kerle baggern. Echte Kerle wie Rob Ford, Torontos stiernäckiger Bürgermeister. Er darf  die Erde der Stadt aufbrechen, Gräben ziehen – und eine U-Bahn bauen.DSC_3572

Mit dem Versprechen, Schienen in den Untergrund zu treiben, hat er Herz und Wählerhand viele Vorortbewohner gewonnen, Angehörige der „Ford-Nation“. Er hat menschliche Gräben gezogen, die Fordianer abgegrenzt von diesen radfahrenden Kreativen, den Innenstadtmenschen, deren Handys klingeln, wählt man die 416. Seine Fans sind die 905er. Ford hat die Stadt gespalten – auch über die Frage der U-Bahn. Weiterlesen

Bus, Bike, Boat – und London Eye

Ein Reporter, der sich mit Mobilität beschäftigt, findet in London Themen über Themen. Zwei Tage genügen, um fünf Geschichten zu schreiben – ohne Recherche und Planung daheim. So haben die Londoner ihre Routemaster wieder, jene Doppeldecker mit Plattform am Heck, auf die man aufspringen kann. Allerdings fahren nur wenige auf der Linie 38. Man muss lange warten, um einen zu erwischen.

Man kann sich ein Fahrrad leihen und im Linksverkehr mitschwimmen. Über den Trafalgar Square, an Buckingham Palace und Big Ben vorbei, unter dem London Eye hindurch, die Themse entlang bis zur Tower Bridge. Man kann mit dem Linienboot den Fluss hinunter fahren (wobei das nicht sonderlich spannend ist). Weiterlesen

Elektroautos: Und niemand fährt sie

Das Ziel ist kühn. Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straße rollen. Derzeit sind es ein paar Tausend. Kein Wunder, dass es kaum Ladestationen gibt. Wo keine E-Autos, da keine E-Tanke, da keine E-Autos. Dabei soll Elekromobilität helfen, den CO2-Ausstoß aus dem Verkehr zu senken. Autos, Laster und Busse sind immerhin für rund 13 Prozent klimaschädlicher Gase verantwortlich.

Der Mangel an Ladestationen ist es nicht allein, der Kunden davor zurückschrecken lässt, ein Elektrofahrzeug zu kaufen. Die Autos sind einfach zu teuer. Die Reichweite der Wagen ist zu gering. Der Nutzen für das Klima zweifelhaft. Weiterlesen

Mondial de l’automobile Paris

Zwei Tage lang war ich in Paris auf der Automesse Mondial de l’automobile. Zur Probe bin ich in Autos von Ferrari, Jaguar, Mercedes AMG, Porsche, Bentley, Rolls Royce gesessen. Ich habe zugehört, wie Daimler-Chef Zetsche seine Arbeit gepriesen hat, habe mir Weltneuheiten und Conzeptcars angeschaut und mich gefragt, warum manche Autos das Energiesiegel G tragen. Zum Vergleich: Kühlschränke, die schlechter als A++ sind, sollte man nicht kaufen.

All das habe ich als Journalist getan, der sein zehn Jahre altes Auto ausschließlich dazu benutzt, um von A nach B zu kommen. Veröffentlicht wurden die Texte bei techfieber.de/motor.

In Paris sind auch einige Fotos entstanden, die ebenfalls im Blog zu sehen sind.

Alles auf Abflug

Im Magazin „Impulse“ ist meine Geschichte über den Unternehmer Markus Kopf erschienen. Kopf ist Eigentümer eines Provinz-Flughafens. Als die Austrian Airlines eine von vier Verbindungen pro Tag nach Wien streicht, gründet Kopf seine eigene Linie. Die People´s Viennaline soll den großen Konkurrenten in die Knie zwingen.

„Stimmt, sein Flughafen ist nicht groß. Aber dass Austrian Airlines dort jetzt seltener landet, will Markus Kopf nicht kampflos hinnehmen“, so beginnt der Text in „Impuse“.

Die Reportage ist jetzt auch online.